BeSafe iZi Go Modular X1 i-Size im Stiftung Warentest/ADAC-Test 2021

Experten bestätigen, dass der Schadstoffgehalt im Etikett des Kindersitzes kein Gesundheitsrisiko darstellt

Ergänzendes Update: 27. Mai 2021

  • Im diesjährigen Frühjahrstest von Stiftung Warentest/ADAC wurde Naphtalin in einer Konzentration von 17 mg/kg in einem Teil des Bezuges der BeSafe iZi Go Modular X1 i-Size gefunden
  • Die Chemikalie befindet sich ausschließlich im Etikett mit dem Airbag-Warnhinweis, nicht im Textil des Bezuges
  • Unabhängige wissenschaftliche Experten von Arche Consulting stellten fest, dass der Schadstoffgehalt im Label kein Gesundheitsrisiko darstellt
    • Er liegt weit unter einer Konzentration von 400 mg/kg, welche die kritische Konzentration für ein Label dieser Größe darstellen würde
  • Die von Stiftung Warentest/ADAC verwendeten Grenzwerte werden nach Angaben der Bundesanstalt für Risikobewertung nicht gesundheitlich abgeleitet
  • Wir haben sofort Maßnahmen ergriffen und den Lieferanten der Labels konsequent gewechselt
  • Empfehlungen, sich aufgrund des o.g. festgestellten Schadstoffgehalts gegen einen der sichersten Sitze im Test zu entscheiden, geben den Verbrauchern falsche Signale. Wir unterstützen jedoch die Absicht der Stiftung Warentest, die Hersteller mit diesen Grenzwerten, zu veranlassen, den Gebrauch von Chemikalien so gering wie möglich zu halten.

 


BeSafe iZi Go Modular X1 i-Size im Stiftung Warentest/ADAC-Test 2021

25. Mai 2021

Unsere Babyschale BeSafe iZi Go Modular X1 i-Size war Teil des unabhängigen Kindersitztests von Stiftung Warentest und ADAC im Mai 2021. Die Babyschale zeigte starke Leistungen in den Bewertungskategorien Sicherheit, Bedienung und Ergonomie, wurde jedoch aufgrund einer zu hohen Schadstoffbelastung in einem Label in der Gesamtnote abgestuft. Die in diesem Test verwendeten Maximalwerte für die Schadstoffbelastung werden jedoch ausdrücklich nicht aus gesundheitlichen Gründen abgeleitet. Unabhängige Experten haben die Babyschale genaustens untersucht und bestätigen, dass der Schadstoffgehalt in der BeSafe iZi Go Modular X1 i-Size kein Gesundheitsrisiko für Kinder und Babies darstellt, die den Sitz verwenden.

Die Ergebnisse im Detail

Der Verbrauchertest setzt sich aus 3 Hauptkategorien zusammen, in denen die Autokindersitze getestet werden: Sicherheit (Steht für 50% der Gesamtnote), Bedienung (40%) und Ergonomie (10%).
Wir sind besonders stolz darauf, dass die BeSafe iZi Go Modular X1 i-Size die stärkste Seitenaufprall-Performance im Test erzielte und mit der Note „Sehr gut“ (1,3) in der Kategorie Sicherheit die bereits starke Sicherheitsperformance des Vorgängermodells BeSafe iZi Go Modular i-Size übertrifft. Zudem freuen wir uns über die soliden Leistungen in den Bewertungskategorien Bedienung und Ergonomie.
Ohne die o.g. Abwertung hätte die iZi Go Modular X1 i-Size wohl die Gesamtnote “Gut” erreicht.

Die Bezüge der Autokindersitze werden jedoch zusätzlich zu den anderen Tests auch auf Chemikalien getestet. Wenn eine oder mehrere der getesteten Chemikalien die vordefinierten Maximalwerte übersteigt, führt dies zu einer Abwertung der Gesamtnote. Im Fall der BeSafe iZi Go Modular X1 i-Size wurde eine Chemikalie namens Naphtalin in einer höheren Konzentration als dem für den Test von Stiftung Warentest definierten Maximalwert vorgefunden. Dies führte aufgrund der durch Stiftung Warentest definierten Testregularien automatisch zu einer Abwertung und zu der veröffentlichten Gesamtnote von 5,5.

Wir haben im Zuge interner Tests festgestellt, dass der erhöhte Schadstoffgehalt in einem Warnhinweis-Label auftritt und seit April 2020 in Produktion ist. Einer unserer Unterlieferanten hat gegen Vereinbarungen verstoßen und wir haben natürlich sofort Maßnahmen ergriffen und den Lieferanten der Labels konsequent gewechselt.

Informationen zum Schadstofftest

Die von Stiftung Warentest definierten maximalen Naphthalinwerte basieren auf den von GS (Geprüfte Sicherheit) festgelegten Grenzwerten. Diese GS-Maximalwerte werden nach Angaben der Bundesanstalt für Risikobewertung jedoch nicht aus gesundheitlicher Sicht abgeleitet, sondern orientieren sich an dem, was heutzutage technisch erreichbar und produzierbar ist.

Als Skandinavisches Familienunternehmen unterstützen wir die Intention von Stiftung Warentest, die Hersteller dahingehend zu motivieren, den Chemikaliengehalt mit diesen Maximalwerten so gering wie möglich zu halten und die Herstellungsmethoden laufend zu optimieren. Wir bedauern jedoch zu sehen, dass dies den Verbrauchern, die nicht über die Grundlage für diese Maximalwerte informiert sind und nicht wissen, dass diese nicht aus gesundheitlichen Gründen abgeleitet sind, falsche Signale geben kann.

Bewertung möglicher Auswirkungen auf den Benutzer

Wir wollten eine individuelle Einschätzung der Situation mit unserer Babyschale und haben uns aus diesem Grund unmittelbar an Experten im Bereich der Chemikaliensicherheit gewendet, um eine umfassend Untersuchung über mögliche Folgen zu veranlassen. Unabhängige Fachleute haben sich genaustens mit der Auswirkung auf die menschliche Gesundheit, zahlreichen Expositionsmodellen und der Toxizität beschäftigt und kamen zum einheitlichen Schluss, dass der festgestellte Schadstoffgehalt, welcher von einem Hinweislabel ausgeht, bei normaler Benutzung des Autokindersitzes kein Risiko für Säuglinge oder Babys darstellt. Das bedeutet: Selbst wenn die Werte die technisch möglichen Grenzwerte und auch unsere eigenen Standards übersteigen, stellt dies kein Gesundheitsrisiko für die Benutzer unserer Produkte dar. Die Babyschale kann ohne Einschränkungen verwendet werden. Es besteht kein Handlungsbedarf und erst Recht kein Grund zur Sorge.

Da der Schadstoffgehalt im Etikett jedoch nicht unseren Standards entspricht und nicht das Bestmögliche widerspiegelt, haben wir sofort Maßnahmen ergriffen und den Lieferanten der Labels konsequent gewechselt. Dazu haben wir bereits Mitte Mai 2021 berichtet:

Alle Informationen zur Expertenbewertung

Wie gehen ADAC und Stiftung Warentest beim Autokindersitztest vor?

Zweimal pro Jahr testet Stiftung Warentest – die führende Deutsche Organisation für Verbrauchertests – im Auftrag von ICRT (International Consumer Research & Testing) alle neuen und relevanten Kindersitze in Europa. Die Crashtests und Sicherheitsbewertungen hierfür werden in der Testeinrichtung des deutschen Automobilverbands ADAC durchgeführt. Die anderen Teile der Tests werden von den österreichischen und Schweizer Automobilverbänden ÖAMTC und TCS durchgeführt.

Mehr Infos zu ADAC/Stiftung Warentest und ihre Testmethoden